1. Vorbemerkung
Natürlich gibt es zwischen einzelnen Demonstrationen sehr große Unterschiede. Es kann sein, dass mensch allein ohne Vorbereitung und Plan auf eine Demo geht und einem trotzdem nichts Schlimmes passiert, erreichen wird mensch so allerdings auch kaum etwas. Wenn mensch jedoch möglichst unverletzt und nicht verhaftet werden will und trotzdem auf der Demo mitmischen und die politischen Gegner stoppen will, dann ist es sinnvoll sich an einige Dinge zu halten, an desto mehr desto besser, bzw. sicherer. Natürlich eignen sich die folgenden Tipps nicht für alle Demos und bei manchen lahmen/kleinen Demos ist es nicht erforderlich sich an alles zu halten. Vielleicht mag es auch abschrecken, alle Dinge zu bedenken, die einem auf der Demo passieren können, wie Verhaftungen oder Übergriffe durch die Bullen, tatsächlich wird, desto mehr mensch bedenkt, so etwas immer mehr unwahrscheinlich, aber im Notfall ist es immer gut, wenn mensch das Wissen über Verhalten in Notsituationen trotzdem hat.

Nützliche Demotipps noch einmal in Videoform erklärt:


2. Vor der Demo
2.1. Bezugsgruppen

• Bezugsgruppe: Du solltest Dir vor einer Demo immer eine Bezugsgruppe suchen. Eine Bezugsgruppe hat eine optimale Größe von 4-5 Personen. Mensch bildet so eine Bezugsgruppe um gemeinsam Aktionen durchzuführen und um aufzupassen, dass alle heil wieder nach Hause kommen. Die Bezugsgruppe selbst ist nochmal unterteilt in kleinere Teams. Diese bestehen aus 2, maximal 3 Personen und bleiben, selbst wenn sich die Bezugsgruppe aufteilt zusammen. Der Partner ist dafür verantwortlich, den EA anzurufen, falls der Andere eingesackt wurde.
• Vorher absprechen: Vor der Demo sollte sich die Bezugsgruppe zusammen absprechen, was sie machen will, also z. B. Blockieren oder was auch immer. Bei solchen Aktionen (vor allem wenn sie nicht ganz legal sind) ist es teilweise noch wichtiger aufeinander aufzupassen, auch insbesondere nach der Demo. Die Bezugsgruppe sollte auch darüber reden, was sie nicht machen will, bzw. wann die Gruppe sich zurückzieht. Wenn z. B. jemand höllische Angst vor Wasserwerfern oder Pfefferspray hat, dann sollte die Gruppe sich entweder hinten aufhalten, wenn ein Wasserwerfer anfährt oder mensch sollte die Demo ganz verlassen. Alles was die Gruppe vorher klärt, muss sie später auf der Demo, wo mensch wenig zeit hat, nicht nochmal umständlich klären – deshalb sollte die Gruppe möglichst alle Situationen durchsprechen. Der Plan der vorher gemacht wurde, sollte sich nicht ändern. Die Gruppe sollte auch absprechen, wo sie in der Demo laufen will (vorne/mitte/hinten). Desto weiter mensch jedoch nach hinten kommt, desto weniger sind die Leute organisiert, deshalb ist es meistens sicherer etwas weiter vorne, wenn auch nicht ganz vorne, zu laufen. Falls ihr euch bei den Aktionen nach der Demo verliert und keine Möglichkeit mehr besteht zu kommunizieren oder ihr euch nicht wiederfindet solltet ihr einen Treffpunkt ausmachen, wo sich am Ende des Tages alle wieder treffen.
• Bezugsgruppename: Auf der Demo solltest Du nicht die Namen von den anderen sagen, sondern mensch bildet als Bezugsgruppe einen Namen, den mensch rufen kann (z. B. „Lila“, also ein gut verständliches Wort, was auf der Demo eigentlich nicht gebräuchlich ist), wenn sich die Gruppe sammeln soll. Wenn der Bezugsgruppenname gerufen wird, dann kommen alle, die dazugehören zusammen. Auf der Demo sollten die Bezugsgruppenmitglieder sich nicht zu weit voneinander entfernen.
• Bezugsgruppensicherheit: Dann sollte die Gruppe noch absprechen, wer an welchem Ort der Reihe läuft, bzw. wer nebeneinander. Es kann sein, dass sich einige Leute noch nicht so gut kennen und lieber neben jemandem laufen, dem sie komplett vertrauen. Außen sollten erfahrenere Leute stehen, die am besten sich auch wehren können sollten. Leute die evtl. im Visier der Bullen sind, sollten jedoch in der Mitte laufen, um nicht rausgezogen zu werden. Wenn die Bullen Leute rausziehen ist es wichtig, dass die Kette zusammenhält. Mensch kann auch anstatt den Ketten sich mithilfe von Gürteln festhalten, damit ist mensch flexibler – es bräuchten dafür aber alle einen festen Gürtel auf der Demo, die Gruppe müsste das vorher absprechen (Nietengürtel sind da die oftmals vegane Alternative zu Ledergürteln). Eine Fahne ist meistens eher hinderlich, vor allem wenn mensch in Ketten läuft (also quasi immer) außerdem lässt sie bessere Schlüsse zu, wer sich wo aufhält, ebenso ist es auch mit Megaphonen, die ohnehin eher wenig förderlich sind, da wenn mensch eng zusammensteht, die Leute in der Nähe dadurch einen Hörschaden kriegen.

2.2. Worauf achten?
• Schon am Abend vor der Demo sind Alkohol und andere Drogen ganz klar gestrichen und am Tag selbst erst recht. Statt einen Trinken zu gehen oder Party zu machen, haust Du Dich lieber rechtzeitig ins Bett, um für die Demo ausgeruht zu sein. So ein Demo-Tag kann nämlich sehr anstrengend werden und es wäre ärgerlich für alle, wenn Du frühzeitig schlapp machst.
• Langfristig sollte mensch versuchen, so fit zu sein, dass auf der Demo Strecken von 1-2 Kilometern am Stück möglichst schnell gelaufen werden können, z. B. durch regelmäßiges joggen. Rauchen wirkt dem da meistens sehr entgegen.
• Alles, was Du zur Demo mitnehmen willst, legst Du Dir am besten auch schon am Abend vorher zurecht, sofern Du kein Frühaufsteher bist. Denn morgens ist man oftmals in Eile und vergisst dann die Hälfte.

2.3. Was mitnehmen, was nicht?
Video: Modemagazin für Demos

Kleidung:
• Alles in schwarz: Bei der Kleidung solltest Du darauf achten, dass Du Schuhe anhast, mit denen Du gut laufen kannst, also keine Latschen und Stöckelschuhe, kein Wochenendeinkauf, kein Fahrrad und kein Bollerwagen und auch kein Hund. Alle Klamotten sollten komplett schwarz sein, weiße Stellen mit schwarzem tape abdecken oder mit Edding übermalen. Auch an sehr kleinen Stellen lassen sich Leute von den Bullen nachher identifizieren. Durch schwarze Kleidung schützt Du, selbst wenn Du nichts machst, die anderen – und unabhängig wie mensch zu Angriffen auf Nazis steht, es ist immer scheiße, wenn eigene Leute eingesackt und bestraft werden. Außerdem müssen nicht unbedingt Eltern, Klassenkameraden oder Arbeitskollegen wissen, wo mensch am Wochenende war und was mensch gemacht hat. Du solltest eine Regenjacke mit Kapuze, schwarze Regenhose, die du über eine bunte Hose überziehen kannst (bzw. eine schwarze Hose, wenn du keine Regenhose hast), Sonnenbrille, Kappe, bzw. Mütze und ein schwarzes Tuch, bzw. Schal (keine Sturmhaube oder ähnliches, das ist verboten) dabeihaben, evtl. auch Handschuhe, insbesondere für die Leute, die außen stehen. Unter der Regenjacke solltest du ein buntes, bzw. normales Kleidungsstück tragen.
• Wechselklamotten: Ganz wichtig ist es, nicht nur diese komplett schwarzen Klamotten dabeizuhaben, sondern auch Wechselklamotten, damit mensch sich in der Stadt nach und vor der Demo frei bewegen kann und nicht immer kontrolliert wird. Die Wechselklamotten trägt mensch eigentlich immer, außer, wenn mensch sich in einem schwarzen Block bewegt, und sie sollten möglichst unauffällig, bunt und normal aussehen, es kann auch Klamotten geben, die auffällig unaufällig sind, wie z. B. weißes Hemd mit Krawatte, mensch sollte die Kleidung sorgfältig abstimmen. Du solltest alle Buttons oder politischen Aussagen von den Wechselklamotten entfernen (auch auf den schwarzen Klamotten sollten diese Sachen nicht draufsein). Die Wechselklamotten sollten möglichst bunt sein, allerdings auch nicht auffallend. Auch bei den Haaren oder Gesicht sollte mensch wenn möglich alternatives Aussehen vermeiden, bei alternativ aussehenden Haaren, wie Irokese z. B. Mütze oder Basecap aufsetzen. Viele nehmen sich eine Einkaufstasche mit, damit es so aussieht, als hätten sie gerade in der Stadt Klamotten gekauft und packen die schwarzen Sachen dahinein. Das schwarze Tuch wird manchmal bei Vorkontrollen im Sommer weggenommen, weil es als Vermummungsgegenstand dienen kann, es ist dann sinnvoll es z. B. irgendwo anders unterzustecken, wenn mensch weiß, dass mensch kontrolliert wird, wo es nicht auffällt. Wenn einem das zu viel Stress ist, kann mensch, insbesondere im Sommer, das Tuch auch weglassen. Im Winter geht ein Tuch allerdings meistens als Schal durch. Die Vorkontrollen sollte mensch wenn möglich vermeiden, selbst wenn mensch nichts strafbares dabeihat, kann es sein, dass die Bullen auch deinen Ausweis kontrollieren und dich damit besser einordnen können, bzw. nach der demo, wenn sie einen festnehmen, wissen sie besser wo mensch war. Um Vorkontrollen zu entgehen, ist es sinnvoll, wenn sich die Gruppe noch mal in Kleingruppen aufteilt und in Abstand voneinander zum Treffpunkt geht. Als größere Gruppe fällt mensch leichter auf, selbst wenn mensch nur zu viert ist. Noch mal zusammenfassend: Immer die „normalen“ Klamotten tragen, die schwarzen Klamotten in Rucksack oder Einkaufstasche lassen, bis mensch in einem schwarzen Block ist, dann unaufällig umziehen.
• Vermummung: Vermummen sollte mensch sich eigentlich besser nicht. Die Bullen erkennen einen sowieso nicht, wenn mensch komplett schwarz gekleidet ist. Die Vermummung zieht dann meistens nur Aufmerksamkeit auf einen und die Gruppe und kann als Verhaftungsgrund gelten. Wenn aber alle um einen rum vermummt sind, sollte mensch, um andere zu schützen und selbst nicht aufzufallen, sich auch vermummen. Vermummung ist es, wenn mensch das Tuch über den Mund, bzw. Nase zieht, alles darunter ist okay. Statt einem Tuch könnt ihr auch ganz einfach ein T-Shirt mitnehmen. Statt dem Loch, was für den Kopf bestimmt ist allerdings, zieht ihr einen stattdessen einen der Ärmel über den Kopf. Der Ärmel liegt dann so eng an, dass ihr euer Gesicht damit gut verdecken könnt, falls ihr wollt – und ein T-Shirt geht immer durch die Vorkontrollen.

2.4. Anderes Zeug:
• Rucksack: Evtl. kann die Gruppe sich so absprechen, dass eine_r in der Mitte einen großen Rucksack hat, in dem er Zeugs für die anderen dabei hat (Wasser, Verbandszeug, Wechselklamotten usw.). Die anderen sind so flexibler, wenn sie keinen Rucksack haben. Auch wenn Du Dir die Versorgung von Verletzten nicht selber zutraust, ist es gut, wenn derjenige mit dem Rucksack trotzdem ein Verbandspäckchen dabei hat. Es findet sich fast immer jemand, der damit sachgerecht umgehen kann. So könnt ihr euch bei Verletzungen schnell selbst helfen, denn bis ein Sanitäter oder Krankenwagen kommt, kann es manchmal dauern.
• Geschützt umziehen: Die Schwarzen Klamotten solltest Du erst auf der Demo anziehen, während in die Hocke geknieht und Du abgeschirmt von Transpis oder Leuten bist – wenn es sich anbietet, dann in einem Haus oder Geschäft, Toilette umziehen. Es ist auch immer sinnvoll ein-bis.-zwei Transpis dabei zu haben, selbst wenn sie nicht so gut zum Thema passen. Auf der Demo sollte die Gruppe an den Seiten links und rechts immer mit Transpis abgeschirmt sein, zum einem, damit die Bullen nicht so einfach reinsehen können, zum andern als Schutz vor Übergriffen.
• Kein Make-Up: Keine Schminke, keine Cremes, kein Labello auftragen – da sich beim Tränengaseinsatz das CN/CS in Fetten besonders anreichert! Gegen CS-Gas ist eine gut anliegende Sonnenbrille sehr wichtig. Tausche deine Kontaktlinsen gegen eine bruchfeste Brille, wenn du diese unbedingt brauchst, auf der Demo trotzdem Sonnenbrille aufsetzen! Make-Up ist immer fetthaltig und verstärkt ganz extrem die Wirksamkeit von Pfefferspray! Wer Make-Up trägt und dann Pfefferspray abkriegt, dem ist medizinisch erst mal nicht mehr zu helfen, da brennt das ganze Gesicht! Empfehlung: Statt Make-Up nur Puder verwenden, denn mit Puder wird der natürliche Fettfilm der Haut abgedeckt, was die Wirkung von Pfefferspray sogar mindert.
• Medikamente: Sorge dafür, daß du Medikamente, die du regelmäßig einnehmen mußt, in ausreichender Menge dabei hast. Es ist nicht gesagt, daß die Bullen bei Festnahme oder Einkesselung der Demo sich um deine medizinische Versorgung kümmern.
• Keine persönlichen Sachen: Laß Dein Adressbuch, Notizbuch und andere persönliche Aufzeichnungen zu Hause und nehme lediglich Zettel, Bleistift und gültigen Personalausweis mit. Die Bullen würden sich über alles andere freuen.
• Wasser: Auch Wasser solltest Du in ausreichendem Maße mitnehmen, aber ohne Sprudel, denn dann kann mensch damit auch Augen auswaschen, falls Pfefferspray eingesetzt wurde.
• Schreibzeug: Steck Dir einen Stift und Papier ein, um wichtige Details notieren zu können. Zum Beispiel wichtige Rufnummern für den Notfall. Im Falle von Polizeiwillkür z.B. Dienstnummern, Namen oder Einheitszeichen von Beamten (Balken-/Punktsymbole auf Helmen/Rücken). Im Falle von (rechten) Übergriffen z.B. alles, was später zur Identifizierung der Straftäter hilfreich ist.
• Gürteltasche: Für ganz wichtige Dinge wie Ausweis oder Schlüssel kannst du auch eine Gürteltasche nehmen. Im Rucksack kannst Du zwar Transparente oder Verpflegung mitführen, aber falls Du bei einer Auseinandersetzung am Rucksack festgehalten wirst, kannst Du Dich ersten Notfall davon trennen, ohne etwas Wichtiges zu verlieren. Gürteltaschen können auch so an der Hose befestigt werden, dass sie auch beim Öffnen des Schnappverschlusses nicht so leicht wegzureißen sind.
• Geld: Du solltest auch genügend Geld mitnehmen, damit Du, falls Du doch nicht mehr auf die Gruppe triffst, allein wieder nach Hause fahren kannst. Auch Kleingeld, falls Du eingesackt wirst und dort von einem Telefon telefonieren kann, solltest Du mitnehmen. Du solltest ausreichend Bargeld dabei haben, um gegebenenfalls schnell mal mit dem Taxi einen Ort verlassen oder alleine mit dem Wochenend-Ticket heimreisen zu können und nicht darauf angewiesen sein müssen, dir noch schnell eine Bank zu suchen. Bahnfahrten können übrigens im Notfall auch nachträglich gezahlt werden, sofern Du Dich beim Einstieg von selbst beim Schaffner meldest und Dich ausweisen kannst.
• Verpflegung: Verlass Dich nicht darauf, dass Du unterwegs die Möglichkeit hast, Dich mit Verpflegung einzudecken. Oftmals ist Einsatz- und Lagebedingt keine Tankstelle, Bäcker oder Kiosk erreichbar. Sorge unbedingt selbst vor, indem Du ausreichend Verpflegung und Wasser von zu Hause mitnimmst. Bedenke, dass Du unter Umständen mehrere Stunden (z.B. im Polizeikessel) vor Ort ausharren musst. Du weißt ja: Ohne Mampf kein Kampf! Wichtig ist Traubenzucker als Mittel gegen Kreislaufprobleme. Achtung: Verwende nur Plastikflaschen, da Glasflaschen als strafbare Bewaffnung gewertet werden.
• Vorkontrollen: Die Bullen dürfen dich, z. B. auf dem Weg zur Demo anhalten, nach deinen Personalien fragen und deinen Ausweis verlangen. Bei Beschlagnahmung von Gegenständen lass dir ein Verzeichnis geben. Unterschreibe nichts, lass dich nicht auf einen Plausch ein. Auch die beliebte Frage „Hatten sie schon mal was mit der Polizei zu tun“ solltest du einfach nicht beantworten. Auch wenn die Bullen dich fragen warum Du die Handschuhe oder Halstuch dabei hast, sage nichts. Auch wenn sie dich fragen wohin du willst und du nicht gerade vor dem Demoplatz bist, solltest du nichts sagen. Bei Kontrollen haben Frauen das Recht nur von Frauen durchsucht zu werden. Vorkontrollen kann mensch am besten umgehen, dadurch, dass mensch nicht in einer Gruppe, sondern einzeln oder zu zweit läuft. Am besten geht mensch zur Demo eher auf einem unüblichem Wege.
• Keine Bewaffnung: Bewaffnung jeglicher Art ist auf öffentlichen Versammlungen verboten. Das gilt sowohl für aktive Bewaffnung, als auch für passive Bewaffnung. Unter aktiver Bewaffnung versteht man alles, was zum Angriff verwendet werden kann, also abgesehen von den typischen Waffen (Messer, Pfefferspray, Schlagring etc.) auch banale Dinge wie Glasflaschen, metallene Nagelfeilen, Haarspray bzw. Deos in Verbindung mit Feuerzeugen sowie Quarzhandschuhe. Unter passiver Bewaffnung versteht man alles, was zum Schutz z.B. vor polizeilichen Maßnahmen dient. Hierunter fallen z.B. Helm, Mundschutz, Nierengurt, Ellbogen- und Schienbeinschoner sowie Taucherbrillen. Was oft erlaubt ist, sind kleinere holzstangen (z. B. 50cm lang) mit fahne dran, die teilweise von demonstranten als knüppel gebraucht werden können.
• Demosprüche: Vorher Parolen raussuchen, falls mensch noch nicht so viele kennt, z. B. auf folgenden Seiten: http://kreaktivisten.org/demospruch http://deu.anarchopedia.org/Demospr%C3%BCche
• Propagandamaterial: Wenn eure Gruppe unbedingt Dinge wie Fahnen, Transparente und Trageschilder mitnehmen will, dann am besten, wenn dies unkompliziert möglich ist, sollte sich jemand darüber vorab beim Veranstalter/Internetseite informieren, welche Auflagen dafür gelten. Meist wird die Länge der Fahnen- und Tragestangen beschränkt und die Verwendung bestimmter Fahnen untersagt. Bei Transparenten wird häufig die Länge beschränkt, bei Trageschildern die Größe. Trageschilder dürfen außerdem nicht mit einer Trageschlaufe wie ein Schutzschild getragen werden (strafbare passive Bewaffnung), sondern nur mit Tragestange. Aber bei Transparenten ist es meistens möglich diese nur zu einem Teil zu öffnen, dass sie der Länge entsprechen, manchmal geht es allerdings nicht durch. Bei Flyern die mensch verteilen will, ist es wichtig, dass ein ViSdP drauf ist. Aufkleber lieber nicht mitnehmen, auch keine Sprüdosen.
• Nochmal informieren: Sinnvoll ist es sich vorher auf der Internetseite der Gegendemo, bzw. Nazidemo zu informieren, bzw. eine Mobilisierungsveranstaltung, wo Informationen rausgegeben werden, zu besuchen.
• Immer hinfahren: Auch wenn die Nazidemo verboten wurde, ist es meist sinnvoll hinzufahren, da öfters die Demo doch noch erlaubt wird, bzw. die Nazis dezentrale Aktionen machen. Selbst wenn nun von den Nazis gar nichts läuft, laufen vielleicht trotzdem eigene Aktionen.

Anreise/Rückreise:
• Am günstigsten ist die Anreise mit Wochendticket, Ländertickets, ggf. Mitfahrgelegenheit am Tag vorher. Öfters gibt es Pennplätze, wo mensch am Tag vorher oder auf den nachfolgenden Tag hin übernachten kann, wenn die Anreise ansonsten zu weit ist. Evtl. kennt mensch ja auch Leute aus der näheren Umgebung, wo mensch übernachten kann.
• Öfters gibt es einen Zugtreffpunkt, von wo aus alle zusammen aus einer Gegend zur Demo fahren. Das hat den Vorteil, dass mensch vor etwaigen Naziübergriffen geschützt ist, aber den Nachteil, dass oft auch Zivibullen in den Zügen mitfahren. Deshalb nichts wichtiges mehr in den Zügen besprechen, was die Gruppe angeht. Mit andern allerdings evtl. Sachen absprechen wie Bahnhof blockieren oder Karten austauschen. Oftmals kann man sich vorher Karten auf der Internetseite der Gegendemo runterladen, ansonsten selbst Karten erstellen, mit der eigenen Demoroute und der der Nazis.
• Autobahnraststätten sollten auch auf dem Heimweg zumindest im näheren Einsatzgebiet nicht angefahren werden. Größere Raststätten sind unübersichtlich und das Risiko von Auseinandersetzungen, bei denen Reisebusse und Pkws fahruntüchtig werden, ist unnötig groß.

3. Auf der Demo

• Schuhe zubinden: Direkt vor der Demo nochmal die Schuhe ordentlich zubinden, während der Demo kann man sich oftmals nicht entfernen und offene Schuhe sind dann sehr hinderlich.
• In Ketten gehen: Mensch weiß nie, was kommt. Deshalb bleib auf der Demo bei den Leuten, die du kennst. Am besten solltest Du dich unterhaken und in Ketten gehen. Nicht nur, daß die Stimmung gleich viel besser wird und sich Sprechchöre viel besser koordinieren lassen, nein, sollten die Ordnungswüter, Zivile oder andere Wildgewordene in den Demo-Zug einzudringen versuchen, bieten die Ketten einen verläßlichen Schutz. Deshalb achte darauf, daß zwischen den Ketten keine Lücken entstehen, und fordere Leute, die zwischen den Ketten rumlaufen, auf, sich einzureihen oder woanders zu gehen. Allerdings fremde Leute sollte mensch nicht in der eigenen Reihe laufen lassen, wenn die Gruppe eine Reihe bildet, bzw. wenn nicht, dann sollte die Gruppe zusammen und daneben andere laufen lassen, die auch gut organisiert sind. Wenn’s gar nicht anders geht, sich langsam und geschlossen zurückzuziehen. Oftmals können Übergriffe der Polizei allein durch das geordnete Kettenbilden und Stehen bleiben abgewehrt, das Spalten der Demo, Festnahmen und das Liegenbleiben von Verletzten verhindert werden. Bei Übergriffen nicht in Panik geraten und tief durchatmen und sich bewusst sein, dass die Bezugsgruppe auf einen aufpasst.
• Infos weitergeben: Wenn irgendeine wichtige Info kommt, z. B. in 500 Metern laufen wir als demo los, dann die Info von einem zum nächsten in der Reihe weitersagen, allerdings natürlich nicht so laut, dass es die Bullen oder eventuelle Zivibullen hören. Mensch sollte als Bezugsgruppe immer in einer Reihe laufen, möglichst auch am besten die ganze reihe stellen. Besonders sicher ist es, wenn auch die Reihe vor und hinter der eigenen mit Personen ausgefüllt ist, die mensch schon kennt.
• Eanummer: Bei vielen Demonstrationen wird von den VeranstalterInnen ein Ermittlungsausschuß (EA) eingerichtet, in einigen Städten gibt es auch feste EA-Gruppen, auch in München. Dieser ist während und nach der Demo telephonisch zu erreichen, seine Nr. wird entweder über Lautsprecherdurchsagen oder per Handzettel bekannt gegeben. Hier werden die Namen von Verhafteten gesammelt und sich um AnwältInnen für diese bemüht. Wenn jemand nach seiner Verhaftung wieder freigelassen wird, meldet er sich beim EA. Die EA-Nummer solltest Du Dir mit einem wasserfestem Stift auf die Haut schreiben, damit Du sie immer dabei hast. Dabei aber darauf achten, dass die Schrift unter der Kleidung ist (also wenn Du nur ein kurzärmeliges Hemd als Wechselkleidung dabei hast, solltest Du sie beim Bein aufschreiben) denn ansonsten ist mensch sofort als Demoteilnehmer zu erkennen.
• Handy: Bei deinem Handy solltest du vor der Demo Akku und Simkarte rausnehmen, die bullen können dich ansonsten über dein Handy orten. Das Handy erst wieder anmachen, wenn mensch sich verloren hat, bzw. den EA anrufen muss oder wenn mensch das abgesprochen hat. Allerdings ist dies auch kein absolutes muss, zumindest ausschalten solltest Du dein Handy, damit, falls Du eingesackt wirst, die Bullen nicht ohne Weiteres an alle Nummern rankommen. Auch vorher SMS-Verkehr löschen. Am besten ist es, wenn Du ein Mobiltelefon mitnimmst, auf dem keine wichtigen Daten gespeichert sind.
• Bei Trennung: Wenn die Gruppe getrennt wird, weil z. B. einige über eine Blockade gekommen sind und einige nicht, dann entweder versuchen sich mit Handy untereinander zu koordinieren und möglichst schnell wieder zusammenzukommen, ansonsten vorher, spätestens dann, wenn mensch sich verloren hat, einen Treffpunkt ausmachen, zu dem alle kommen, nach Ende der Aktionen.
• Bei Bullenübergriffen: Wenn Bullen die Demo rückwärts schieben, dann ist es wichtig nicht nach hinten auf die andern umzukippen. Wenn die Demo vorwärts schiebt, obwohl offensichtlich ist, dass es da nicht weitergeht und die Vorderen drohen eingequetscht zu werden, darauf aufmerksam machen und versuchen nicht weiter nach vorne zu schieben.
• Kein Bildmaterial machen: Auf der Demo keine Fotos, Handyfotos von Personen die zum Block gehören machen. Erst mal kommt das bei denen nicht gut an, weil die sich dann nicht mit ihrem Bild im Internet wiederfinden wollen, zweitens können die Bullen dein Bildmaterial auswerten und zum einem feststellen wo du selbst warst und evtl. auch feststellen wo andere standen. Wenn ein Video gedreht werden soll, dann am besten vorher mit Demoleitung absprechen.
• Nach Übergriffen durch die Bullen untereinander rumfragen ob alles okay ist. Nach der Demo evtl. eine Nachbesprechung machen. Wichtig ist, dass sich auf der Demo alle in der Reihe sicher fühlen und dass keiner Dinge tun muss, die er/sie nicht will.
• Tränengasangriff: Nach einem Tränengasangriff möglichst sofort alles mit Wasser auswaschen, zuerst die Augen – aber auch gründlich die andern Stellen, wenn man diese nicht gut genug auswäscht zieht das Zeug immer weiter in die Haut ein und ist schwerer rauszukriegen; am besten die Sachen wechseln und zuhause waschen. Zuhause zuerst kalt duschen, weil warmes Wasser die Poren öffnet.
• Bei Verletzungen: Wende Dich an die Demo-Sanis, soweit vorhanden, oder organisiere mit FreundInnen selbst den Abtransport oder die Versorgung der Verletzten. Wenn Ihr ein Krankenhaus aufsuchen müsst, dann möglichst eins, das nicht mit der Veranstaltung in Verbindung gebracht wird. Wichtig ist, auch dort keine Angaben zum Geschehen zu machen – oft schon haben Krankenhäuser mit der Polizei zusammengearbeitet und Daten weiter- gegeben. Deine Personalien musst Du, allein schon wegen der Krankenversicherung, korrekt angeben – aber darüberhinaus nix oder “Unfall im Haus” o.ä.

4. Nach der Demo:
Bei Festnahmen

• Wirst du selbst festgenommen, mache deine Bezugsgruppe darauf aufmerksam (eigentlich sollte sie es so oder so mitkriegen, wenn sie gut ist). Die Gruppe gibt dann deinen namen, deinen wohnort und dein Geburtsdatum an den Ermittlungsausschuß (EA) weiter. Wenn Du den Grund für deine Verhaftung erfragen kannst von den Bullen, dann sollte dieser auch angegeben werden, allerdings nach dem Schema: „Die Polizei wirft der verhafteten Person folgendes vor: …“, keine Aussagen ob die Person wirklich etwas gemacht hat, den das Telephon vom EA wird abgehört. Achte auf Deine Wortwahl! Den EA interessiert am Telefon NICHT, was passiert ist, sondern ausschließlich, was Euch vorgeworfen wird! Der genaue Straftatbestand oder Sätze wie “angeblich – nach Aussage der Polizisten – sollen wir… getan haben” sind hierbei durchaus hilfreich! Vor der Demo sollte mensch seinem Bodypartner diese Daten (Voller Name, Wohnort, Geburtsdatum) geben, und der sollte sie auswendig lernen. Wieder zu Hause notiere dir die Umstände der Festnahme, ggf. Zeugen, am besten ein richtiges Gedächtnisprotokoll. Oftmals erfahren die Betroffenen erst Monate später davon, daß ein Ermittlungsverfahren gegen sie läuft, dann ist so ein Protokoll Gold wert.

Beim Abtransport
• Auf der Fahrt zu Gefangenensammelplätzen oder Revieren sprich ggf. mit den anderen Festgenommenen über eure Rechte, aber mit keinem Wort über das, was ihr oder du gemacht habt/hast. Das wäre nun wirklich nicht das erste Mal, wenn da ein Spitzel unter euch ist, auch wenn du ein gutes Gefühl zu allen hast. Achte auf andere und zeige dich verantwortlich, wenn sie mit der Situation (Festnahme und so) noch schlechter klar kommen als du, das beruhigt auch dich, redet darüber, daß es Sinn macht, von jetzt ab konsequent die Schnauze zu halten.

Auf der Wache
• Bei der Identitätsfeststellung bist du nur verpflichtet, Angaben zu deiner Person zu machen, d.h.: Name, Adresse, Geburtsdatum und ungefähre Berufsangabe (Arbeiterin, Angestellter, Studentin, Erwerbsloser), Staatsangehörigkeit, Familienstand, also quasi das, was auch auf deinem Personalausweis steht. Kein Wort mehr! Nichts über Eltern, Schule, Firma, Wetter, einfach: Gar nix! Immer bei jeder weiteren Frage monoton „ich verweigere die aussage“ oder gar nichts sagen, du hast ein Recht darauf die Aussage zu verweigern. Mit den Bullen auch nicht über unpolitische Dinge wie Fußball oder sonstwas reden, das ist nur ein Trick um an Informationen zu kommen oder die Atmosphäre zu lockern, sodass mensch sich verquatscht. Auch wenn die Bullen meinen, die ungefähre Berufsbezeichnung genüge ihnen nicht, dann ist das eine Lüge, Du musst ihnen nicht den genauen Beruf sagen, Klasse oder Studiengang sagen.
• Keine Angaben zur Sache. Falle nicht auf Psychokisten rein, weder auf die guten Onkels und Tanten, die ja volles Verständnis für dein Anliegen haben, noch auf die Brutalo-Bullen, die dir gleich die Fresse polieren wollen. Behalte die Übersicht und deinen Kopf unter Kontrolle. All die feinen taktischen Schachzüge, die dir durch den Kopf gehen, wie du die Bullen reinlegen oder dich aus dem Schlamassel bringen könntest, vergiß sie! Jede Situation ist günstiger, um sich was Schlaues zu überlegen, als die, wenn du bei den Bullen sitzt, und alles – wirklich alles – ist auch nach Absprache mit deinen GenossInnen und dem/der AnwältIn möglich, auch wenn die Bullen dir erzählen, daß es zu deinem Vorteil gereiche, wenn du ihnen gegenüber Aussagen machen würdest.
• Wenn du meinst, dir würden Sachen vorgehalten, mit denen du gar nix zu tun hast – halt bitte trotzdem die Klappe. Denn was dich entlastet, kann jemand anderen belasten, wenn von zwei Verdächtigen einer ein Alibi hat, bleibt immer noch einer über! Wenn du meinst, du steckst schon so tief im Schlamassel, daß du lieber alles zugeben willst, damit du nicht so hart verknackt wirst, shut up your mouth! Erst nachdem dein(e) AnwältIn Akteneinsicht hatte und ihr euch beraten habt, läßt sich eine gute Strategie festlegen. Wenn du erstmal gequatscht hast, nützt dir auch der/die beste AnwältIn kaum noch was. Außerdem reißt du womöglich unbeabsichtigt andere Leute mit rein. Und ein Argument für ganz Störrische: Ein Geständnis vorm Richtertisch zahlt sich immer mehr aus als bei den Bullen, wenn’s denn schon sein muß!
• Nach der Festnahme hast du das Recht, zwei Telephongespräche zu führen. Evtl. solltest Du nochmal den EA anrufen. Vorher bei den Bullen fragen, was der Vorwurf ist. Egal ob der Vorwurf falsch ist oder nicht, nur diesen Vorwurf sagen, und auch betonen, dass dies dir die Bullen vorwerfen, es nicht so sagen, als wäre das tatsächlich passiert, nicht sagen ob Du in Wirklichkeit was gemacht hast. Wenn PolizistInnen dir dieses Recht auf Anrufe verweigern, nerv’ sie, besteh’ darauf und droh’ mit einer Anzeige.
• Bei Verletzungen einen Arzt verlangen, der ein Attest anfertigt. Nach der Freilassung einen weiteren Arzt aufsuchen, der ebenfalls Verletzungen attestiert. Bei beschädigten Sachen schriftliche Bestätigung verlangen.
• Bei ED-(erkennungsdienstlicher) Behandlung (Fotos/Fingerabdrücke) lege sofort Widerspruch ein und lasse diesen protokollieren, auch wenn das die Maßnahme nicht verhindert. Bei Weigerung der Bullen den Widerspruch zu protokollieren darauf bestehen und nach dem Einsatzleiter fragen. Der freiwilligen Entnahme einer DNA-Probe auf keinen Fall zustimmen. Verhalten bei ED – Behandlung: keine aktive Mithilfe (z.B. in die Kamera gucken), aber Zwang ist möglich (auch bei Veränderung Frisur, Schminke); unbedingt Widerspruch einlegen und diesen protokollieren lassen; bei Gegenwehr liegt u.U. der Tatbestand des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte vor; bei Alkoholkontrolle: keine aktive Beteiligung (Gehversuche, Fangfragen etc., auch muss nicht gepustet werden, aber dann geht’s auf jeden Fall zur Blutentnahme); ED – Behandlung bei Nichtbeschuldigten (Zeugen) kann i.d.R. nur mit Einwilligung vorgenommen werden! Deshalb immer fragen, was der Grund der Maßnahme ist; ob Du einer Straftat beschuldigt wirst!
• Bei Identitätsfeststellung, ED-Behandlung (Erkennungsdienstliche Behandlung: Fingerabdrücke, Fotos), Durchsuchung der Person, Beschlagnahme hast du – je nach Situation und Nerven – das Recht, nach folgendem zu fragen: Name und Dienstnummer des Bullen; Grund und Anlass der Maßnahme; Rechtsgrundlage für die Maßnahme. Bei Unfreundlichkeit u.U. (situationsabhängig) mit Dienstaufsichtsbeschwerde drohen.
• Auch wichtig: Keine Unterschriften (das gilt auch für ein Durchsuchungs- und Beschlagnahmeprotokolle!): Immer die Unterschrift verweigern. Die Unterschrift, z. B., dass dir die Bullen Sachen abgenommen haben, kann dir nur schaden, sie müssen dir deine Sachen auch ohne Unterschrift wiedergeben, die Bullen schreiben dann auf den Kasten wo du unterschreiben solltest „Unterschrift verweigert“. Trotzdem für alles eine Quittung, bzw. Protokoll verlangen, was sie die abnehmen. Beim Durchsuchungs- und Beschlagnahmeprotokoll: Widerspruch ankreuzen und das Protokoll von den Bullen unterschreiben lassen; Nichts unterschreiben! Aber: unter den aufgeführten Gegenständen einen Strich machen, so das nichts hinzugefügt werden kann
• Wenn Du von Polizisten schlecht oder ungerecht behandelt wirst, kannst Du nach der Dienstnummer und Name fragen, die müssen Sie einem rausgeben, und später eine Aufsichtsbeschwerde schreiben, bzw. damit drohen.

Beim Haftrichter
• Auch hier nur Angaben zur Person machen. Falls noch nicht geschehen, unbedingt weiterhin Kontaktaufnahme zu deinem/r AnwältIn oder deinen FreundInnen fordern. Wird Haftbefehl erlassen, laß die Beauftragung deines/r AnwältIn bzw. die Benachrichtigung von namentlich genannten anderen Personen protokollieren.

Wenn nach der Demo noch Post kommt, dann unbedingt das Verhalten mit der roten Hilfe und der Bezugsgruppe absprechen.

Quellen:
http://demontage.blogsport.de/images/Aussageverweigerung.pdf
http://demontage.blogsport.de/images/bezugsgruppenreader.pdf
http://demoplaner.de/demo-knigge